FAQMax Frankl

"Wie übe ich im Flow | Teil 3"

FAQMax Frankl
"Wie übe ich im Flow | Teil 3"

Heute möchte ich mich mit einer der wichtigsten Voraussetzungen für das Üben und Spielen im Flow beschäftigen, mit dem Gefühl der Anstrengungslosigkeit. Darüber kann man übrigens auch in Kenny Werner's Buch "Effortless Mastery" oder auch in "The Inner Game of Music" von Timothy Gallwey lesen. Beide Bücher sind sehr interessant und haben das Potential, eure Übemethoden positiv zu beeinflussen. Zurück zur Praxis: Sicher kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Passage ganz leicht von der Hand geht, wenn ihr sie mühelos spielen könnt. Wie übt man nun aber Passagen, die einem merklich Schwierigkeiten bereiten? Man vereinfacht sie soweit, dass man die Stelle mit dem leichten, einfachen Gefühl der Anstrengungslosigkeit spielen kann. Das kann heissen, dass man nur die Abläufe in der rechten Hand übt und gleichzeitig die Töne in der linken Hand gar nicht greift. Es kann heissen, das Tempo zu verlangsamen, Töne zu überspringen und die Rhythmik zu verändern. Letztendlich ist immer entscheidend, ob ich die Töne, die ich spielen soll, mit diesem Gefühl spielen kann. Anschliessend kann man die Schwierigkeit erhöhen und die eigene Grenze nach oben schieben. Der Begründer des Üben im Flow ist Dipl. Psych. Andreas Burzik, bei dem ich während des Schreibens meiner Masterarbeit regelmässig Unterricht genommen habe. Er erklärt das Üben im Flow auf bewundernswerte Weise auf seiner Website.