Der Weg ist immer das Ziel

Der Weg ist immer das Ziel

Als ich kürzlich für meinen Podcast den fantastischen Gitarristen Nir Felder interviewt habe, ist mir wieder einmal bewusstgeworden, wie wichtig es ist, einfach Musik zu machen. Ohne dass man sich zu viele Gedanken macht, ohne dass man Ziele formuliert. Natürlich ist es schlau, sich immer wieder selbst zu hinterfragen, zu überlegen, was man als nächstes tun will.

Nir hat es so formuliert: "A lot of it (in music) is learned by doing".

Manchmal vergessen wir, dass uns die Musik sagt, wie wir bestimmte Dinge lösen sollen. Dass es der Flow einer Komposition ist, der uns mitteilt, wie wir über den Song improvisieren sollen. All das kann man zwar besprechen und darüber nachdenken, letztendlich lernen und erfahren kann man es aber nur, wenn man es tut. Sie diesen Eintrag als Vergewisserung, dass es immer hilft, die Gitarre in die Hand zu nehmen und zu spielen. Auch wenn es nur fünf Minuten sind. Oder wenn du den Kopf eigentlich woanders hast.

Das ist das Schöne an Musik: Der Weg ist immer das Ziel. Es hilft immer, den reflexiven Prozess zu verlassen, nicht mehr über wie und warum des Übens nachzudenken und einfach zu spielen.